Aufgrund der vom BAG empfohlenen Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus sagen wir alle WTL-Treffen bis Ende März ab. Wir haben so entschieden, um als geistlicher Haushalt die vorgeschlagenen Massnahmen konsequent umzusetzen. Wir werden die Lage beobachten und Ende Monat informieren, wann wir uns wieder zum Gottesdienst treffen.

Dabei erinnern wir uns daran, dass Kirche nicht einzig aus sonntäglichen Treffen besteht - es beinhaltet viel mehr. Kirche sind Menschen, die im gemeinsamen Glauben an den lebendigen Gott verbunden sind und deswegen in eine geistliche Familie gehören. In dieser herausfordernden Zeit fühlen wir uns um so mehr verbunden, mit Gläubigen sowie mit allen Mitmenschen.

Wir sind aufgefordert, uns von göttlichen Prinzipien leiten zu lassen und von der Liebe, denn sie vertreibt alle Angst und unangebrachte Panik. Einige Gedanken dazu:

  • Wir haben eine Regierung, die versucht möglichst umsichtig die Verantwortung zu übernehmen, um eine rasante Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Viele Menschen in Medizin und Pflege setzen sich unermüdlich ein. Dafür sind wir dankbar, verhalten uns solidarisch und unterstützen die Bemühungen.
  • Keine Krise, Angst oder Panik kann Reich Gottes aufhalten. Alles trägt dazu bei, dass weiter zunimmt, was mit Jesus Christus begann. Wir erwarten keine Zerstörung, sondern die Zunehmende Offenbarung von Gott, der in menschlichen Herzen Wohnung nimmt.
  • Suchet das Wohl der Stadt, in die ich euch geführt habe, und betet für sie zum HERRN; denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl! Jeremia 29,7.
    In diesem Sinn können wir beten und uns in dieser Prüfung mit unserer Umwelt verbinden.
  • Es zeigen sich schon jetzt viele Zeichen die mitten in einer Krise Hoffnung schenken. Unterstützung sowohl von Mitmenschen als auch von Staaten, die global zusammenarbeiten, zeigt neue Möglichkeiten des Miteinanders.
  • In dieser Zeit dürfen wir uns emotional berühren lassen von Leid und mitten hinein das Leben sprechen. Dies ist unsere Aufgabe als Könige und Priester des lebendigen Gottes.
  • Nichts hindert uns daran, vermehrt Menschen anzurufen oder Sprachnachrichten auszutauschen und falls man gesund ist Menschen zu treffen um für sie da zu sein.
  • Es wird rundherum Angst gemacht, auch von Christen, die schnell an „Endzeit“ oder an "Strafe Gottes" denken. Weist dies bitte mit überlegten, sachlichen Argumenten und geführt vom Geist zurück. Diese Zeit ist eine Chance für Staaten, Konzerne und Einzelpersonen sich zu besinnen und zum Wohl dieser Schöpfung und zum Wohl der Menschen umzudenken.
  • Es gibt kein allmächtiges Virus, keine allmächtige Krise und keine allmächtige Angst. Über allem steht der lebendige Gott der Liebe, der für uns da ist. Also lasst euch nicht bestimmen von Angst, sondern von Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat. Rettung kommt von ihm.

Da wir nicht im Gottesdienst zusammen kommen, nehmt euch doch bitte Zeit am Sonntagmorgen fürs Gebet. Und falls ihr dabei an Menschen denkt, sendet ihnen ein Zeichen.
Es gab einen Aufruf per Whatsapp, sich jeden Abend um 20 Uhr ganz bewusst einige Minuten zum Gebet zu vereinen. In der Kraft der Einheit soll Psalm 91 über Familien, Dörfern, Städten und Ländern proklamiert werden. Wir beten um das Eingreifen Gottes, um negative Auswirkungen des Corona-Virus weltweit zu stoppen, für weises Verhalten der Christen und der Gemeinden, und dass viele Menschen zum Glauben an Jesus finden. Wir verbinden uns gerne in dieser Haltung zum Gebet.

 


 

Unsere Treffen am Sonntag sind öffentlich. Wir heissen Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen und mit ihren individuellen Hintergründen willkommen. Es geht uns nicht darum, Menschen einer bestimmten Norm anzupassen. Vielmehr sehen wir Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Gewinn, denn der gemeinsame Austausch bringt uns weiter.

Wir sind überzeugt, dass Gottes gute Botschaft für jeden Menschen relevant und attraktiv ist, deshalb halten wir unsere Türen als lebensfreundliche Kirche weit offen. Du bist herzlich willkommen!

An jedem Sonntag, ausser dem zweiten im Monat, treffen wir uns zu gemeinsamen Gottesdiensten. 
Das Treffen am vierten Sonntag entwickelt sich ganz neu unter dem Namen Freestyle.
Am zweiten Sonntag kommen wir als kleinere Gruppen in unseren Haustreffen zusammen.

So wichtig Zusammenkünfte sind, so knapp ist für manche die Zeit für Familie, Freunde, Bekannte und für sich selbst. Fühl dich deshalb frei, dich bewusst dafür zu entscheiden welcher Inhalt bei dir jeweils dran ist. Wir freuen uns sehr darauf, wenn du an unseren Gottesdiensten dabei bist.